Ernteauftakt und Erfahrungsaustausch rund um den Lavendel

13.07.2026

In diesem Jahr wurde der Ernteauftakt auf dem Lavendelfeld in See mit einem unkomplizierten Fachgespräch kombiniert. Den Tagesgästen standen die kompetenten Ansprechpartner der AG See sowie des FIB für alle Fragen rund um den Lavendelanbau zur Verfügung. Die Themen reichten von Pflanzung, Pflege und Ernte über die Destillation bis hin zur Weiterverarbeitung des Lavendels.

Für besonderes Interesse sorgte die vielfältige Produktpalette der AG See im Bereich der Direktvermarktung. Von Lavendelbratwurst und Lavendelkäse bis hin zu Lavendelbrause und Lavendelbier zeigte sich, wie vielseitig Lavendel genutzt werden kann – sehr zur Überraschung vieler Besucherinnen und Besucher.

Im Hintergrund arbeitete der halbautomatische Lavendelernter Reihe für Reihe das Feld ab und zog dabei zahlreiche neugierige Blicke auf sich.

Luzerne-Praktikeraustausch:
Praxis, Wissenschaft und Innovation im Dialog

Wie kann Luzerne künftig noch stärker zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und regionalen Wertschöpfung beitragen? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich die Teilnehmenden des Luzerne-Praktikeraustauschs. Landwirtinnen und Landwirte, Wissenschaft, Unternehmen und Behörden nutzten die Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen im Luzerneanbau zu diskutieren, erste Forschungsergebnisse kennenzulernen und neue Ideen gemeinsam weiterzudenken.

Den fachlichen Auftakt gestaltete Christine Tümmler (LELF) mit einem Einblick in die aktuellen Herausforderungen bei der Regulierung von Kreuzkräutern im Luzerneanbau. Da derzeit keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen, gewinnen alternative Verfahren zunehmend an Bedeutung. Vorgestellt wurden unter anderem Ansätze wie die Kreuzsaat zur Förderung einer gleichmäßigen Bestandsentwicklung und zur Verringerung von Kahlstellen. Darüber hinaus wurden erste Überlegungen zu Versuchen mit unterschiedlichen Schnittterminen zur Regulierung von Kreuzkräutern präsentiert.

Anschließend erläuterte Dr. Klaus Gutser (ZALF) die vielfältigen Potenziale der Luzerne für nachhaltige Fruchtfolgen. Als tiefwurzelnde, mehrjährige Kultur zeichnet sie sich durch eine hohe Trockenheitstoleranz aus und leistet einen wichtigen Beitrag zum Humusaufbau. Gleichzeitig ist Luzerne als hochwertiger Proteinlieferant ein bedeutender Bestandteil der Milchviehfütterung. Durch ihren hohen Rohfaseranteil kann Luzernesilage beziehungsweise Luzerneheu zudem einen Teil des Strohs in der Futterration ersetzen.

Diese veränderte Nutzung eröffnet neue Perspektiven für Getreidestroh. Hermann Dauser (Fibers365) stellte innovative Verfahren zur Cellulosegewinnung aus Stroh vor und zeigte auf, welche Möglichkeiten sich daraus für die Papier- und Zellstoffindustrie ergeben. Großtechnische Anlagen sind bereits realisiert oder befinden sich derzeit in Planung und Bau.

Die Beiträge verdeutlichten eindrucksvoll, dass Luzerne weit mehr ist als eine klassische Futterpflanze. Sie kann einen wichtigen Beitrag zu klimaresilienten Fruchtfolgen, einer nachhaltigen Tierhaltung und neuen regionalen Wertschöpfungsketten leisten. Besonders im Zusammenspiel von Luzerneanbau, Milchviehhaltung, Biogaserzeugung und der stofflichen Nutzung von Getreidestroh ergeben sich spannende Zukunftsperspektiven, die von den Teilnehmenden engagiert diskutiert wurden.

Neben den Fachvorträgen bot die Besichtigung der Versuchsflächen zahlreiche Möglichkeiten für den persönlichen Austausch. Die offene Diskussionsrunde, die hohe Beteiligung und die kollegiale Atmosphäre machten deutlich, wie wertvoll der Dialog zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft, Unternehmen und Behörden für die Weiterentwicklung innovativer und nachhaltiger Anbausysteme ist.

Wir bedanken uns bei allen Referierenden und Teilnehmenden für den gelungenen Austausch und freuen uns darauf, die gemeinsam angestoßenen Ideen in den kommenden Projektschritten weiterzuverfolgen.

Praxisworkshop Hanfkalk in der Sanierung

05.06.2026

Rückblick auf unseren Praxisworkshop „Hanfkalk in der Sanierung – Innendämmung und Vorsatzschalen“

Wie lassen sich Bestandsgebäude nachhaltig, diffusionsoffen und bauphysikalisch sinnvoll sanieren? Dieser Frage widmete sich der zweitägige neuwerg-Praxisworkshop „Hanfkalk in der Sanierung – Innendämmung & Vorsatzschalen“ am 05. und 06. Juni 2026 in Oberbarnim-Klosterdorf. Angeleitet von Dr. Norbert Hoepfer wurde am konkreten Bauobjekt gearbeitet, dem unsanierten Feldsteinhaus von Cindy und Anas Guist, das künftig zu einem enkeltauglichen Mehrgenerationenhaus saniert werden soll.

Unter den Teilnehmenden waren Lehmbauer, Zimmerer, Architekten, Stuckateure, Ingenieurbüros sowie Privatpersonen mit konkretem Interesse an nachhaltiger Sanierung im Bestand. Entsprechend lebendig war der Austausch. Beide Tage waren geprägt von handwerklicher Praxis, Wissenstransfer und Erfahrungsweitergabe zwischen unterschiedlichen Gewerken und Perspektiven.

Am ersten Workshoptag standen Grundlagen und Materialverständnis im Mittelpunkt. Neben den Einsatzgebieten von Hanfkalk wurden Kalkarten, Mischungen, Handmuster, Sicherheitsaspekte und zentrale Parameter der Bausanierung behandelt. Der praktische Teil begann mit der Vorbereitung des Feldsteinmauerwerks. Alte Farbe wurde entfernt, der Untergrund vorbereitet und Lehmputz aufgetragen. Anschließend setzten die Teilnehmenden eine Innendämmung mit Hanfkalk um. In Verbindung mit einer Vorsatzschale wurden rund 15 cm Hanfkalk lagenweise eingebracht und gestampft. Dabei konnten Material- und Werkzeugkunde, Arbeitssicherheit – insbesondere beim Umgang mit Kalk – sowie Mischungsverhältnisse, Wasserzugabe und Konsistenz direkt erprobt werden.

Am zweiten Tag wurden die praktischen Arbeiten weitergeführt und vertieft. Im Fokus standen Lehm- und Kalkputze, Richtrezepturen, Schichtaufbauten mit Spritzbewurf sowie Hanfkalkputze und Hanfkalkestriche. Auch Detailausbildungen, Reparaturen und Oberflächenfinish wurden praktisch behandelt.

Besonders wertvoll war das experimentelle Arbeiten der Teilnehmenden. Eigene Rezepturen und Mischungen wurden ausprobiert, diskutiert und auf konkrete Bauvorhaben übertragen. Auch alternative Biomassen wie Miscanthus- oder Paludimaterial wurden thematisiert und demonstriert. Damit bot der Workshop nicht nur Einblicke in ein einzelnes Sanierungsprojekt, sondern auch Anregungen für neue Anwendungen nachwachsender Rohstoffe im Bauwesen.

Der Workshop hat gezeigt: Hanfkalk kann insbesondere dort interessant sein, wo energetische Sanierung, Feuchteregulierung, natürliche Materialien und handwerkliche Umsetzbarkeit zusammen gedacht werden müssen.

Für neuwerg war der Workshop ein gelungenes Beispiel dafür, wie Wissenstransfer, praktische Anwendung und regionale Akteursvernetzung auf einer realen Baustelle zusammengeführt werden können.

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Fachveranstaltung Walnuss

27.05.2026

Rückblick auf unsere Fachveranstaltung Walnuss – Anbau und Wertschöpfung in Brandenburg

Die Fachveranstaltung bot den Teilnehmenden einen abwechslungsreichen und praxisnahen Einblick in die Welt des Walnussanbaus. Nach einer kurzen Begrüßung erfolgte ein Rundgang über die Plantage von Vivian Böllersen. Der praxisnahe und sehr wertvolle Austausch direkt an den Bäumen umfasste die vielschichtigen Themenkomplexe von Pflanzung und Jungbaumpflege bis hin zu Krankheiten und Schädlinge, insbesondere die Walnussfruchtfliege.

Am Nachmittag vermittelte Michelle Breezmann (DeFAF) die Chancen und Herausforderungen moderner Agroforstsysteme im Mittelpunkt. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung konnten alle Teilnehmenden spannende Einblicke in Sortenvielfalt, Nacherntebehandlung, Verarbeitung und die vielseitige Produktpalette der Walnussmeisterei Böllersen gewinnen. Ein absolutes Highlight war die Vorführung der Nussknackmaschine.

Der offene Austausch bei Kaffee und Kuchen im eigenen Hofcafé bot die Gelegenheit für anregende Gespräche, neue Kontakte und viele inspirierende Ideen rund um die Walnuss. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie viel Potenzial, Idealismus und Begeisterung der Akteure in diesem besonderen Anbauzweig steckt.

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PTDW 2026

09.05.2026

Rückblick: Potsdamer Tag der Wissenschaften 2026

Ein spannender und erfolgreicher Tag beim Potsdamer Tag der Wissenschaften liegt hinter uns.

Gemeinsam mit den Einrichtungen der AEL Brandenburg waren wir als FIB / neuwerk auf dem Campus Golm vertreten. An unserem Stand informierten wir darüber, welche landwirtschaftlichen Kulturen in unserer Region angebaut werden, wie diese genutzt werden und wie daraus nachhaltige Wertschöpfungsketten entstehen.

Besucherinnen und Besucher konnten nachvollziehen, wie regionale Rohstoffe vom Anbau bis zur Weiterverarbeitung und Nutzung miteinander verbunden sind. Das Interesse war groß und es ergaben sich viele spannende Gespräche sowie zahlreiche Fragen rund um Landwirtschaft, Ernährung und nachhaltige Landnutzung in Brandenburg.

Die AEL Brandenburg bündelt die praxisnahe Agrar-, Ernährungs- und Landnutzungsforschung im Land. Gemeinsam entwickeln die beteiligten Einrichtungen zukunftsfähige Lösungen für Landschaften, Acker- und Gartenbau, Tiernutzung, Fischerei, Imkerei und Verbraucherschutz.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und den gelungenen Austausch.

Initiative Heimatholz Brandenburg gestartet

30.04.2026

Rückblick auf unseren Auftakt-Workshop „Mit Heimatholz aus Brandenburg – vom Baum zum Bauprojekt“

Mit unserem Auftakt-Workshop „Mit Heimatholz aus Brandenburg – vom Baum zum Bauprojekt“ ist der Startschuss für Heimatholz Brandenburg gefallen. Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der regionalen Wald- und Holzwirtschaft haben wir darüber diskutiert, wie die Kiefer als regionaler Baustoff mehr genutzt und die Wertschöpfung in Brandenburg gestärkt werden kann.

Der Workshop hat gezeigt: Das Interesse an regionalen Holzressourcen und an einer intensiveren Vernetzung ist groß. Nun wollen wir gemeinsam die nächsten Schritte gehen und tragfähige Lösungen für nachhaltiges Bauen mit regionalem Holz entwickeln.

Sie möchten Teil des Netzwerks werden?

Wir freuen uns über alle, die sich angesprochen fühlen und die regionale Wertschöpfung aktiv mitgestalten möchten. Ob Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Planung, Bau oder angrenzende Bereiche – jede Perspektive ist willkommen.

Die Teilnahme am Netzwerk ist kostenfrei!

Unser Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und gemeinsam tragfähige regionale Lösungen zu entwickeln.

Landschaftsforschung zum Anfassen

23.04.2026

Zukunftstag im Forschungsinstitut!

Unter dem Motto „Landschaftsforschung zum Anfassen“ erhielten 13 Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in unseren Forschungsalltag.

An drei interaktiven Stationen konnten sie selbst aktiv werden: Sie erlebten Feldversuchstechnik hautnah, entdeckten Landwirtschaft und nachwachsende Rohstoffe und gewannen ein Verständnis dafür, wie entlang der Wertschöpfungskette vielfältige Produkte entstehen. Zudem erkundeten sie im Umweltlabor, wie sich aus Boden und Pflanzen wertvolle Informationen gewinnen lassen.

So wurde greifbar, wie eng Forschung, nachhaltige Rohstoffe und ihre Nutzung miteinander verknüpft sind – und welche wichtige Rolle dies insbesondere für die Entwicklung von Bergbaufolgelandschaften spielt.

Wir freuen uns sehr, das Interesse an Forschung und nachhaltigen Lösungen geweckt zu haben! Gemeinsam haben wir gezeigt, wie wichtig nachwachsende Rohstoffe (NAWARO) sind – für unsere Umwelt, unsere Zukunft und eine nachhaltige Wertschöpfung.

Natur erleben: Projekttage in Repten

26.03.2026

Zwei spannende Tage auf dem Ponyhof Repten!

Die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klasse der Lindengrundschule Missen konnten die Welt der Pflanzen und nachwachsenden Rohstoffe hautnah erleben, entdecken und Zusammenhänge zu verstehen.

Wie sieht Weizen eigentlich aus bevor er zu Brötchen wird? Was kann man aus Sonnenblumenkernen noch machen außer Vogelfutter? Was ist Miscanthus und wozu nimmt man das? Warum verwendet man eigentlich Robinienholz für ein Hochbeet? Wie wird aus Schwafwolle Dünger? Wie bekommt man Öl aus der Lavendelblüte?

Ein echtes Highlight war der gemeinsame Bau eines großen Hochbeets (21 x 1,20 Meter) in Zusammenarbeit mit der Gärtnerei Prüfer. Mit viel Einsatz wurde gesägt, gebohrt, geschraubt und befüllt – mit Erde sowie Kompost und Mist vom Hof. Am Ende wurde das Beet mit einer bunten Mischung aus Pflanzen wie Miscanthus, Lavendel, Johanniskraut und Pfefferminze bepflanzt – bereit zum Wachsen!

Gemeinsam haben wir gezeigt, wie wichtig nachwachsende Rohstoffe sind – für unsere Umwelt, unsere Zukunft und eine nachhaltige Wertschöpfung.

Sonderkulturen im Fokus

14.02.2026

Am 14. Februar 2026 trafen sich 29 Teilnehmende zum Bauernfrühstück „Sonderkulturen im Fokus“ in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Lutherstadt Wittenberg, um sich über alternative Kulturpflanzen jenseits der klassischen Feldfrüchte auszutauschen. Die Veranstaltung bot Raum für fachliche Impulse, gemeinsames Frühstück und Gespräche zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft und Praxis – und setzte damit einen Akzent im Diskurs um klimaangepasste und zukunftsfähige Anbauformen.

Im Zentrum der Fachinputs stand die Frage, welche Kulturpflanzen auf ertragsschwachen Standorten auch unter veränderten Klimabedingungen wirtschaftlich sinnvoll angebaut werden können. Dr. Anne Rademacher gab hierzu einen breit gefächerten Überblick über aktuelle Ergebnisse, Praxiserfahrungen und Herausforderungen im Anbau und in der Verarbeitung einer Reihe von Sonderkulturen wie Lavendel, Moldawischem Drachenkopf, Hanf, Miscanthus und weiteren Arten. Die vorgestellten Pflanzen zeichnen sich durch ihr hohes Potenzial für neue Wertschöpfungsmöglichkeiten aus.

Mit seinem Angebot hat das Bauernfrühstück einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, Perspektiven für nachhaltige und klimaresiliente Anbauformen sichtbar zu machen – und die Potenziale vielfältiger Sonderkulturen für Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung und ökologische Innovation weiter in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.

Lavendel als alternative Kultur für aufgegebene Weinberge an der Mosel?

25.01.2026

Die Weinregion Mosel steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Klimawandel, zunehmende Ertragsrisiken und Kostendruck führen dazu, dass immer mehr Steillagen-Weinberge aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden oder brachliegen. Die Winzer kämpfen gegen den Preisverfall ihrer Produkte und schauen sich nach alternativen Kulturen für ihre ehemaligen Weinhänge um. Dabei rückt auch der Anbau von Lavendel als klimaangepasste Sonderkultur in den Fokus.

Der Blick nach Brandenburg und die Erfahrungen des FIB im Lavendelanbau liefert hierfür wertvolle Anknüpfungspunkte. In einem aktuellen SWR-Artikel wurde dieses Thema aufgegriffen und unter anderem ein Telefongespräch mit Frau Dr. Rademacher vom FIB geführt.

Der SWR-Beitrag bietet zur vertiefenden Lektüre den vollständigen Artikel mit Video-Reportage und Audio-Podcast und ist hier abrufbar.

Bildrecht: SWR, Christian Altmayer

Baumesse Chemnitz 2026

Bildrecht: Kristin Schmidt/Baumesse Chemnitz
01.02.2026

Rückblick Baumesse Chemnitz 2026 – Hanfbaustoffe und Hanfkalk

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 betreute unser Kooperationspartner Dr. Norbert Hoepfer auf der Baumesse Chemnitz den Stand K11.1. Im Mittelpunkt standen Hanfbaustoffe und Hanfkalk – von Materialmustern über Anwendungstechniken bis hin zu konkreten Umsetzungsbeispielen. Die Präsenz erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Kooperation zwischen neuwerg und Dr. Hoepfer.

Der Stand war an allen drei Messetagen sehr gut besucht. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für fachliche Gespräche und zeigten großes Interesse an den vorgestellten Lösungen. Besonders deutlich wurde, dass Hanfkalk inzwischen auch bei Fachwerk- und Holzhausherstellern als Baustoff bekannt ist und zunehmend als praktikable Option wahrgenommen wird.

Zu den interessierten Gästen zählten auch politische Vertreter, darunter Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtages, sowie Susanne Scharper, Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Sächsischen Landtag. In Gesprächen am Stand informierten sie sich über Einsatzmöglichkeiten, Potenziale und aktuelle Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Baustoffe.

Dr. Hoepfer vermittelte sein Fachwissen zu Hanfbaustoffen und Hanfkalk in zahlreichen Gesprächen und konnte darüber hinaus neue Kontakte knüpfen. Dabei ergaben sich auch konkrete Anknüpfungspunkte für mögliche Kooperationen, unter anderem mit der Initiative GoLehm sowie dem Sächsischen Baugewerbeverband.

Die Messeteilnahme erwies sich damit als wertvolle Gelegenheit für Austausch, Vernetzung und fachliche Vertiefung. Für neuwerg bestätigte sich erneut, dass der direkte Dialog auf Branchenveranstaltungen ein wichtiger Baustein ist, um nachhaltige Baustoffe sichtbar zu machen und den Wissenstransfer zwischen Forschung, Praxis und Öffentlichkeit zu stärken.

Bildrecht Beitragsfoto: Kristin Schmidt/Baumesse Chemnitz

Grüne Woche 2026

08.01.2026

Vom 16. bis 25. Januar 2026 feiert die Internationale Grüne Woche ihr 100-jähriges Jubiläum und lädt in die traditionsreiche Brandenburg-Halle 21a ein, die das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) erneut als bunte Leistungsschau des ländlichen Raums ausrichtet. Zwischen regionalen Spezialitäten, innovativen Start-ups und nachhaltigen Tourismus­angeboten zeigt die Halle einen repräsentativen Querschnitt der brandenburgischen Land- und Ernährungs­wirtschaft.

Am 22. Januar 2026 ist das Forschungs­institut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) mit neuwerg und weiteren Projekten ganztägig am Stand 173 vertreten. Wir bringen spannende Exponate, anschauliches Material und jede Menge Fachwissen rund um nachwachsende Rohstoffe, Bioökonomie und innovative Wertschöpfungsketten mit und freuen uns auf anregende Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern aus Nah und Fern.

Wer die Vielfalt Brandenburgs erleben oder konkrete Fragen zu unseren Projekten stellen möchte, findet uns mitten im Messetrubel der Halle 21a – dort, wo Tradition und Zukunft des Landes unmittelbar zusammen­treffen.

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