Paludikultur – Die produktive Nutzung von Feuchtgebieten

Die land- und auch forstwirtschaftliche Nutzung nasser Moorstandorte spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der Bioökonomie – als nachhaltige Quelle für erneuerbare Rohstoffe und als Instrument zur Bewältigung globaler Herausforderungen. In Paludikultur angebaute Pflanzenarten liefern nachwachsende Rohstoffe wie Schilf, Rohrkolben, Binsen oder Moose als Torfersatz und können zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen, wenn der Anbau auf nassen oder wiedervernässten Mooren erfolgt. Typische Anwendungsbereiche finden sich zum Beispiel in der Papier- und Textilherstellung, der Bauindustrie, der Produktion von Biokunststoffen oder im Gartenbau. Neben dem rein ökonomischen Nutzen schafft Paludikultur landwirtschaftliche Vielfalt und fördert die Biodiversität. Die Wiederherstellung von Mooren und Feuchtgebieten trägt außerdem zum Erhalt von gefährdeten Ökosystemen bei.

#1

Binsen

Kleine Moorgräser mit Mehrwert
Binsengewächse sind feuchtigkeitsliebende Pflanzen, die vielfältige ökologische und wirtschaftliche Nutzen bieten.
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#2

Rohrkolben

Biologische Kläranlage mit breitem Anwendungsspektrum
Die sommergrünen Pflanzen der Gattung Rohrkolben gedeihen in feuchten und nassen Umgebungen und werden seit Jahrtausenden durch den Menschen genutzt.
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#3

Schilf

Nicht nur zum Dachdecken geeignet…
Schilf ist ein nachwachsender Rohstoff mit vielfältigen Anwendungsoptionen, darunter Erosionsschutz, Biomasseproduktion und natürliche Wasserreinigung.
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