
die walnuss – Rohstoff für Ernährung, Biomaterialien und natürliche Chemie

Foto / Copyright: Andreas Friese
Erzeugung
Walnussbäume wachsen in gemäßigten und subtropischen Klimazonen. Hauptproduzenten sind China und die USA, in Europa vor allem Frankreich; in Deutschland existiert (mit Ausnahme einzelner spezialisierter Betriebe) kein nennenswerter Erwerbsanbau.
Der langlebige (bis 200 Jahre), sommergrüne Baum ist anspruchslos, bevorzugt feuchte, tiefgründige, leicht sandige Böden und verträgt keine Staunässe.
Er erreicht 20–25 m Höhe, bildet eine ausladende Krone und benötigt Pflanzabstände von 10–15 m. Der Ertrag setzt sortenabhängig ab dem 10.–20. Jahr ein und steigt bis etwa zum 60. Jahr. Schnittmaßnahmen sollten im Spätsommer (August) erfolgen.

Eigenschaften
Eine Besonderheit der Walnussbäume und Namensgeber der Familie Juglandaceae ist das Glukosid Juglon, das vor allem in grünen Pflanzenteilen vorkommt. Es wirkt allelopathisch, hemmt unter der Krone Keimung und Wachstum vieler Pflanzen und Pilze und färbt bei Kontakt stark.
Die Walnusskerne sind juglonfrei und sehr bekömmlich. Sie enthalten rund 60 % Fett mit einem günstigen Omega-3-/Omega-6-Verhältnis sowie etwa 15 % Eiweiß, 11 % Kohlenhydrate, Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe.
Die verschiedenen Walnusssorten unterscheiden sich neben den Wuchseigenschaften auch hinsichtlich ihrer Größe, Schalenstärke, Knackeigenschaften, Farbgebung, Inhaltsstoffen und ebenso im Geschmack.
Anwendung
Frucht
Holz
Färbemittel
Vielfältige Heilpflanze
Wissen & Veranstaltungen
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Akteure
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