Agroforstbasierte Wertschöpfung für eine regionale und zukunftsfähige Landwirtschaft (AgroWert-Regio)

Das Forschungsvorhaben AgroWert-Regio ist Teil der Initiative Land-Innovation-Lausitz und knüpft an die Ergebnisse des Projekts AgroBaLa an. Im Mittelpunkt steht der Aufbau und die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten für Agroforstprodukte in der Lausitz. Um diese langfristig tragfähig und nachhaltig zu gestalten, wird gemeinsam mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, dem Spreewaldverein, dem Landwirtschaftsbetrieb Domin sowie dem Bäcker Wahn ein kooperativer Ansatz für die Vermarktung entwickelt und praktisch erprobt.

Zentrales Ziel von AgroWert-Regio ist es, ein gesellschaftlich getragenes Bewertungs- und Vermarktungskonzept für agroforstliche Produkte aus der Lausitz zu entwickeln. Dieses soll die vielfältigen Umweltleistungen von Agroforstsystemen – insbesondere ihren Beitrag zum Klimaschutz – sichtbar machen und honorieren. Gleichzeitig soll es die Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure entlang der gesamten agroforstlichen Wertschöpfungskette stärken und dauerhaft verankern.

Durch die Erprobung dieses partizipativen Ansatzes, der unmittelbar an die bisherigen Erfolge beim Ausbau der Agroforstwirtschaft in der Lausitz anknüpft, entsteht ein regionales Demonstrationsnetzwerk, das auf agroforstlicher Kreislaufwirtschaft basiert. Es schafft Raum für Wissenstransfer, Austausch und Kooperation – und steigert so das Bewusstsein für die positiven Effekte von Agroforstsystemen bei Produzenten, Verarbeitern und Konsumenten gleichermaßen. Auf diese Weise trägt das Projekt zur weiteren Verbreitung dieser nachhaltigen Landnutzungsform in der Region bei.

Um belastbare und zukunftstaugliche Ergebnisse zu erzielen, gliedert sich AgroWert-Regio in vier aufeinander abgestimmte Arbeitspakete. Sie greifen inhaltlich ineinander und werden von den beteiligten Partnern jeweils entsprechend ihrer Expertise umgesetzt.

Format
Projekt
Laufzeit
01.02.2023 - 31.12.2025
Partner
Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Spreewaldverein, Bäcker Wahn, Landwirtschaftsbetrieb Domin, Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft e.V. (DeFAF)
Förderer
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, wir - Wandel durch Innovation in der Region, LIL Land-Innovation-Lausitz
Projektbearbeiter
Rohstoff
Anwendungsbereich
Landwirtschaft

Gemeine Nachtkerze und Kleine Bibernelle für neue Wertschöpfungsketten in der Lausitz (InnoWert)

Um den Strukturwandel aktiv zu unterstützen und die biologische Vielfalt in der Lausitz zu fördern, sollen neue Wertschöpfungsketten auf Basis der Gemeinen Nachtkerze (Oenothera biennis) und der Kleinen Bibernelle (Pimpinella saxifraga) entstehen. Beide Arten bieten das Potenzial, importierte Produkte wie Anissamen, Nachtkerzenöl oder synthetische Stoffe zu ersetzen. Zudem verfügen sie über zahlreiche Eigenschaften, die sich positiv auf landwirtschaftliche Kulturen auswirken – etwa durch die Unterdrückung von Krankheitserregern oder die Förderung der Biodiversität.

Ein zentraler Fokus des Projekts liegt auf der Prüfung beider Pflanzenarten als natürliche Alternativen zu synthetischen Pflanzenschutzmitteln, da ihre Pflanzenteile eine ausgeprägte antimikrobielle Wirkung zeigen. Darüber hinaus tragen die tiefreichenden Wurzeln der Gemeinen Nachtkerze und der Kleinen Bibernelle zur Auflockerung selbst stark verdichteter Böden bei. Die Erforschung ihres Potenzials zur Verbesserung von Bodenstruktur und Bodengesundheit bildet daher einen weiteren wichtigen Bestandteil des Vorhabens.

Das Öl der Nachtkerze ist reich an mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren und wird unter anderem in hochwertigen Kosmetikprodukten sowie zur Behandlung verschiedener Hauterkrankungen genutzt. Da diese Pflanzenart bislang nur wenig züchterisch bearbeitet wurde, sollen im Projekt InnoWert mehrere Genbankakzessionen der Nachtkerze auf ihre wertgebenden Inhaltsstoffe analysiert werden, um eine Grundlage für ihre Weiterentwicklung zur Nutzpflanze zu schaffen.

Foto: Katja Witzel (IGZ)

Format
Projekt
Laufzeit
01.10.2023 - 30.09.2025
Partner
Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V., Forschungszentrum Jülich, Institut für Bio- und Geowissenschaften, IBG-2, Jülich; Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, Schmallenberg; Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen
Förderer
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Projektbearbeiter
Rohstoff
Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis), Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
Anwendungsbereich
Gartenbau & Landwirtschaft, Öle, Alternative zu synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Bodenlockerung, Kosmetik, Behandlung von Hauterkrankungen

Biogene Aktivkohlen und Plattformchemikalien aus Restbiomassen zur Implementierung einer nachhaltigen zirkulären Bioökonomie (Bio4Act)

Die Nachwuchsgruppe Bio4Act verfolgt das Ziel, ungenutzte Restbiomassen – insbesondere aus der Landschaftspflege – mithilfe innovativer Technologien in hochwertige Aktivkohlen, Plattformchemikalien sowie Energieträger umzuwandeln. In vier Forschungsfeldern werden dafür neue Technologiekonzepte entwickelt und untersucht, um aus Restbiomassen wertvolle Sekundärrohstoffe zu gewinnen und diese anschließend in biogene Aktivkohlen zur Entfernung organischer Mikroschadstoffe aus kommunalem Abwasser, in polymerisierbare Plattformchemikalien oder in erneuerbare Energieträger zu überführen. Durch die Analyse der tatsächlichen Nachhaltigkeitspotenziale des Gesamtverfahrens können ökologisch sinnvolle Verwertungswege der Restbiomassen aufgezeigt werden.

Damit verfolgt die Nachwuchsgruppe nicht nur das Anliegen, fossile Rohstoffe durch biogene Alternativen zu ersetzen, sondern trägt zugleich zum Schutz wertvoller Ökosysteme bei, indem Restbiomassen gezielt und nachhaltig genutzt werden.

Format
Projekt
Laufzeit
01.08.2023 - 31.07.2027
Partner
Universität Kassel, Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Förderer
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Förderkennzeichen 031B1389
Projektbearbeiter
Rohstoff

Brandenburgs Luchgebiete klimaschonend bewahren – Initiierung einer moorerhaltenden Stauhaltung und Bewirtschaftung (BluMo)

Das Pilotprojekt BLuMo verfolgt das Ziel, die nasse Bewirtschaftung von Niedermoorflächen praktisch zu testen und Wege für eine langfristige, nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung zu eröffnen. Dafür werden in enger Zusammenarbeit mit den Flächennutzenden insgesamt 750 Hektar Demonstrationsflächen im Rhinluch, in den Möllmer Seewiesen und im Randowbruch durch eine gezielte Anhebung der Wasserstände eingerichtet.

Gemeinsam mit den beteiligten Betrieben erprobt das Projekt verschiedene Methoden der nassen Bewirtschaftung sowie den Einsatz spezieller, angepasster Technik. Die Landwirtinnen und Landwirte werden dabei umfassend unterstützt – etwa bei Förderanträgen oder durch fachliche Beratung. Gleichzeitig wird das Projekt wissenschaftlich begleitet: Langzeitstudien zu Biodiversität und Treibhausgasemissionen untersuchen die ökologischen Auswirkungen der Maßnahmen. Da entwässerte Moore erhebliche Mengen an Treibhausgasen freisetzen, kann eine Wiedervernässung zur Wasserrückhaltung in der Landschaft beitragen, die Artenvielfalt fördern und den verbliebenen Torfboden schützen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil von BLuMo ist die Suche nach praxisnahen Wertschöpfungsmöglichkeiten auf wiedervernässten Moorflächen. Dazu gehören unter anderem die Erprobung der Weidehaltung von Wasserbüffeln sowie die Nutzung der Biomasse aus Nasswiesen. Die Entwicklung tragfähiger Nutzungskonzepte gilt als entscheidender Faktor für den Erfolg des Projektes.

BLuMo steht für „Brandenburgs Luchgebiete klimaschonend bewahren – Initiierung einer moorerhaltenden Stauhaltung und Bewirtschaftung“. Es ist eines von vier bundesgeförderten Pilotvorhaben zum Schutz von Moorböden, unterstützt vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Zeitraum 2022 bis 2031. Federführend ist das Landesamt für Umwelt, die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB). Projektträgerin ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH. Das Vorhaben liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Wiedervernässung und nachhaltige Nutzung ehemals trockengelegter Moorflächen erfolgreich in der Praxis umgesetzt werden können.

Format
Projekt
Laufzeit
01.01.2022 - 31.12.2031
Partner
Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU), Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Förderer
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
Projektbearbeiter

Hopfen – vom Bierzusatz zum Bauteil (BioHOCOEX)

Nach der Hopfenernte verbleiben große Mengen an Hopfenreben ungenutzt auf den Feldern. Üblicherweise werden die Pflanzen nach der Ernte und der stationären Gewinnung der Dolden – dem wirtschaftlich relevanten Bestandteil – entweder unzerkleinert oder gehäckselt wieder auf die Flächen ausgebracht und damit dem unkontrollierten natürlichen Abbau überlassen. Dabei bergen die bis zu sechs Meter langen Reben ein bislang unerschlossenes Biomassepotenzial für die werkstoffliche Nutzung.

Im Projekt BioHOCOEX wird untersucht, wie sich diese Biomasse für Anwendungen in der Kunststoffindustrie erschließen lässt. Erstmalig soll hierfür eine durchgehende technologische Prozesskette für die stoffliche Nutzung von Hopfenpflanzen entwickelt werden, die sich perspektivisch in industrielle Abläufe integrieren lässt.

Zentrales Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer industrietauglichen Verarbeitungskette, mit der Hopfenreben zu Kunststoffcompounds für Spritzguss- und Extrusionsverfahren aufbereitet werden können. Das ATB Potsdam schafft dazu die verfahrenstechnische Basis, indem es eine alternative Bereitstellungskette auf Grundlage feucht konservierter Hopfenreben erforscht. Anschließend bereiten die TU Dresden und die TU Chemnitz die Fasern zu Compounds mit variierenden Füllgraden auf, verarbeiten diese in kunststofftechnischen Prozessen weiter und fertigen erste Demonstratoren.

Format
Projekt
Laufzeit
01.01.2024 - 28.02.2026
Partner
Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB), Technische Universität Chemnitz, Technische Universität Dresden
Förderer
Bundesministerium für Enrährung, Landwirtschaft und Heimat (BMELH)
Projektbearbeiter
Rohstoff
Anwendungsbereich
Kunststoffersatz

B4-Konferenz Biobasiertes Bauen

Am Freitag, 12. Dezember 2025, 9:00 – 17:30 Uhr, richtet das Forschungs- und Netzwerkprojekt B4 – Biobasiertes Bauen in Berlin-Brandenburg eine Fachkonferenz im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam, aus. Veranstalter sind Bauhaus Erde, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und das Natural Building Lab der TU Berlin; sie bringen Wissenschaft, Politik und Praxis entlang der gesamten Holz-Wertschöpfungskette zusammen, um Wege für eine kreislauforientierte, regionale Bauwirtschaft aufzuzeigen.

Die Konferenz rückt eine zukunftsfähige Wald- und Holzwirtschaft in Berlin-Brandenburg in den Mittelpunkt und zeigt, wie regionales Holz durch konsequente Kreislaufführung zum Klimaschutzhebel im Bausektor werden kann. Vorgestellt werden drei Leuchtturm-Forschungsprojekte, die von resilientem Waldbau über zirkuläre Planung bis hin zu Reallaboren für biobasierte Materialien reichen. In Workshops erarbeiten Teilnehmende anschließend konkrete Empfehlungen für den Wissenstransfer in Politik und Praxis, die langfristige Vernetzung von Forschung und Unternehmen sowie den Aufbau eines regionalen Wald-Holz-Bau-Clusters.

Format
Tagung
Veranstaltungsdatum
12.12.2025 | 09:00 - 12.12.2025 | 17:30
Veranstaltungsort
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Rohstoff
Anwendungsbereich
teilnehmen

Anbieter

B4
Straße des 17. Juni 152
c/o Natural Building Lab
10623 Berlin

Hanf-, Miscanthus- und Paludi-Baustoffe – Dämmsteine, Leichtbeton & Mörtel

Zweitägiger Praxis-Workshop „Hanf-, Miscanthus- und Paludi-Baustoffe – Dämmsteine, Leichtbeton & Mörtel“

20.–21. November 2025 · FIB Finsterwalde

Nachhaltiges Bauen beginnt bei den Materialien: Entdecken Sie in unserem Workshop, wie Hanf, Miscanthus, Schilf und weitere Paludi-Pflanzen zu leistungsfähigen Dämmsteinen, Leichtbeton-Estrichen und Putzen werden. Unter Leitung von Dr. Norbert Hoepfer (Hanfkalk-Manufaktur Zempow) wechseln sich kompakte Impulsvorträge mit viel Praxis im Versuchstechnikum und Seminarraum des FIB ab – vom Häckseln der Pflanzen über das Mischen verschiedener Bindemittel bis zum Live-Wandaufbau.

Programm-Highlights

  • Tag 1: Grundlagen & Materialaufbereitung • Herstellung von Dämmsteinen • Feuchtemessung & Sanierung • Praxisblock Leichtbeton-Estrich

  • Tag 2: Live-Wandaufbau mit Biomasse-Leichtbeton • Putze & Spachtel­massen • Vortrag „Einsatz von Agrarbeton“ • Auswertung der selbst gefertigten Muster

Gut zu wissen

  • Unkostenbeitrag: 30 € bar (Material & Verpflegung)

  • Bitte Arbeitskleidung sowie ggf. eigenes Pflanzenmaterial und Behältnisse für Proben mitbringen

  • Eine Liste mit Übernachtungs­möglichkeiten erhalten Sie nach Anmeldung

  • Anmeldefrist: 17. November 2025 · Plätze begrenzt · E-Mail: neuwerg@fib-ev.de

Tauchen Sie ein in die Welt nachwachsender Baustoffe, nehmen Sie selbst hergestellte Muster mit nach Hause und knüpfen Sie wertvolle Kontakte für zukünftige Bauprojekte – wir freuen uns auf Sie!

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
20.11.2025 | 08:30 - 21.11.2025 | 16:00
Veranstaltungsort
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde
Kosten
30 €
Anwendungsbereich

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

Feldtag Lausitzer Safran

Am Montag, 13. Oktober 2025, lädt Seenland Safran gemeinsam mit dem Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe Land Brandenburg (neuwerg) zum Feldtag „Lausitzer Safran“ nach 01945 Lipsa ein – Treffpunkt ist die Kreuzung Grünewalder Straße / Siedlung (Koordinaten: 51.392617, 13.911460). Beginn ist um 10:00 Uhr. Die Veranstaltung bietet einen praxisnahen Blick auf Anbau, Technik und Vermarktung des „roten Goldes“ aus der Lausitz.

Programm

  • 10:00 Uhr – Anmeldung
  • 10:15 Uhr – Begrüßung (Matthias Trentzsch, Seenland Safran)
  • 10:20 Uhr – Vorstellung von neuwerg – Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe Land Brandenburg (Dr. Anne Rademacher, FIB e. V.)
  • 10:25 Uhr„Safran: von der Idee zum blühenden Feld“ – Rundgang über das Safranfeld (Matthias Trentzsch, Seenland Safran)
  • 11:00 Uhr – Demonstration spezieller Feldtechnik für den Safrananbau (Matthias Trentzsch, Seenland Safran)
  • 11:30 Uhr – Präsentation vielfältiger Safranprodukte
  • 12:00 Uhr – Mittagsimbiss & Erfahrungsaustausch
  • 14:00 Uhr – Veranstaltungsende

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per E-Mail an neuwerg@fib-ev.de ist bis 30. September 2025 erforderlich. Die Veranstaltung wird mit Projektmitteln des MLEUV Brandenburg finanziert.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
13.10.2025 | 10:00 - 13.10.2025 | 14:00
Veranstaltungsort
Grünewalder Straße / Siedlung Kreuzung
01945 Lipsa
Anwendungsbereich

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

RIFS-Event Nachhaltiges Bauen – Herausforderung und Chance

Am Freitag, 26. September 2025, lädt die AG Nachhaltige Unternehmensführung in KMU zur digitalen Sitzung unter dem Titel „Nachhaltiges Bauen – Herausforderung und Chance zugleich“ ein. Die Online-Veranstaltung findet von 12:30 bis 14:30 Uhr statt und bietet praxisnahe Einblicke in die Umsetzung nachhaltiger Bauweisen. Ziel ist es, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte miteinander zu verbinden, konkrete Beispiele kennenzulernen und gemeinsam Impulse für eine verantwortungsvolle Baupraxis zu diskutieren.

 

Programm im Überblick

  • 12:30 Uhr – Begrüßung (Jan-Hendrik Aust (Handwerkskammer Potsdam), Toni Beyer (IHK Cottbus))
  • 12:40 Uhr – Ergebnisse der 6. Plenarveranstaltung der Nachhaltigkeitsplattform (Dr. Ira Matuschke, Wiss. Leiterin Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsplattform)
  • 13:00 Uhr – Vorstellung des Projekts CSRDatSME – Nachhaltigkeitsberichte für KMU (Susann Wagner, TH Brandenburg)
  • 13:20 Uhr – Praxisbeispiel: Nachhaltiges Bauen (Handwerksbetrieb (N.N.))
  • 13:40 Uhr – Praxisbeispiel: Nachhaltiger Baustoff – CO₂-reduzierter Beton (Philip Ney, CEMEX Deutschland AG)
  • 14:00 Uhr – Diskussion & Ausblick
  • 14:30 Uhr – Ende der Veranstaltung

Die Veranstaltung findet online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
26.09.2025 | 12:30 - 26.09.2025 | 14:30
Veranstaltungsort
Online
Rohstoff
Anwendungsbereich
teilnehmen

Anbieter

RIFS Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ
Berliner Straße 130
14467 Potsdam
Akteur kontaktieren

#Cook and Talk: Kulinarische Vielfalt – Essen kennt keine Grenzen

Am Mittwoch, 8. Oktober 2025, lädt das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg zum #Cook and Talk: Kulinarische Vielfalt – Essen kennt keine Grenzen in die Heimvolkshochschule am Seddiner See, Haus Fichtenhain, ein. Die Veranstaltung verbindet gemeinsames Kochen mit Wissensvermittlung und zeigt, wie nachwachsende, klimaangepasste Rohstoffe kulinarisch und gesellschaftlich nutzbar sind. Ziel ist es, Barrieren abzubauen, Begegnungen zu fördern und demokratische Teilhabe im ländlichen Raum zu stärken.

Die Teilnehmenden erwartet ein Nachmittag voller Aromen, Begegnungen und gelebter Offenheit – kulinarische Vielfalt trifft auf Wissenstransfer und regionale Wertschöpfung.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
08.10.2025 | 13:30 - 08.10.2025 | 18:15
Veranstaltungsort
Seeweg 2
14554 Seddiner See
Kosten
17.85 €
teilnehmen

Anbieter

Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg / Heimvolkshochschule am Seddiner See
Akteur kontaktieren

LIL-Zukunftsdialog „Wandel mit Wurzeln“

Am Dienstag, 16.09.2025, lädt das Projekt LIL-PARTIKUL (PARTIzipation und BergbauKULtur) zum Zukunftsdialog „Wandel mit Wurzeln“ nach Neupetershain ein – ab 11:00 Uhr auf der „Wiese für alle“ vor dem Bahnhof. Ziel ist es, zentrale Orte der Bergbaugeschichte als identitätsstiftende Anker im Strukturwandel sichtbar zu machen und traditionsbewusste Nachnutzungen im Bereich der Bioökonomie zu diskutieren. Motto: „Bioökonomie trifft Bergbaukultur“.

 

Programm am 16.09. in Neupetershain:

 

11:00–12:30 Uhr – Eröffnung: Grußworte und Vorträge

12:30–14:00 Uhr – Netzwerken bei Mittagsimbiss

14:00–15:00 Uhr – Gespräche mit Akteuren / Austausch auf der NetzWerkWiese

15:30–17:00 Uhr – Musikalischer Ausklang (Info-Stände durchgängig geöffnet)

 

Neben einer Bühne mit Beiträgen zu regionalen Erfolgsgeschichten bietet der Marktplatz der Möglichkeiten Einblicke in aktuelle Projekte und Initiativen rund um Bergbautradition und Bioökonomie. Auf der NetzWerkWiese treffen Suchende und Bietende in einem Loungebereich direkt aufeinander; Exposés verfügbarer Gebäude und Flächen zeigen konkrete Potenziale für neue Nutzungen – der erste Schritt zur Umsetzung ist nur ein Gespräch entfernt. Die Informationsstände sind während des gesamten Programms geöffnet.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
16.09.2025 | 11:00 - 16.09.2025 | 17:00
Veranstaltungsort
Wiese Am Bahnhof
03103 Neupetershain

Anbieter

WIR!-Bündnis Land-Innovation-Lausitz

Düsser-Hanftag mit Fachausstellung

Am Dienstag, 9. September 2025, lädt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zum Düsser-Hanftag 2025 mit Fachausstellung in das Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse (Ostinghausen, 59505 Bad Sassendorf) ein. Von 9:30 bis 16:00 Uhr steht Nutzhanf im Fokus – als Lebensmittel sowie als Rohstoff für Bau- und Textilbranche. Die Veranstaltung richtet sich an Einsteiger und etablierte Akteure gleichermaßen, verknüpft ein kompaktes Vortragsprogramm mit einer Fachausstellung und bietet Raum für direkten Austausch und die Anbahnung von Kooperationen.

Programm-Schwerpunkte

  • Sortenliste & Saatgutmarkt (Uwe Bührer, Hempartis GmbH) – aktuelle Übersicht und Einordnung
  • Hanffaser und Hanfbast im Anbauversuch – Ergebnisse aus Praxisversuchen (Yvonne Wetzig, LfULG Sachsen)
  • Hanfnüsse – Superfood: ernährungsphysiologische Aspekte (Natascha Hüsch, LLH Hessen)
  • Hanfproteine in der Lebensmittelverarbeitung – Funktionalität & Besonderheiten (Prof. Susanne Struck, TH OWL)
  • Live-Vorführung der Verpressung von Hanfsamen mit Erläuterung der technischen Einstellungen (Gerhard Rieglsperger, oil press GmbH & Co. KG).
  • Bauen mit Hanf – Hanfkalk, Hanflehm & internationale Leuchtturmprojekte (Felix Drewes, Hochschule Merseburg)

Fachausstellung (Auszug)

Hempartis (Saatgut), oil press GmbH & Co. KG (Verarbeitung Hanfnüsse), RWTH Aachen/Institut für Textiltechnik (Garne), Naturwerk Borken (Dämm- und Baustoffe), Hanffaser Geiseltal e.G. (Faserverarbeitung), Isohemp (Hanfkalksteine), Hanfingenieure (Bauprojekte), Wintersteiger Seedmech (Versuchsernter), Nutzhanfnetzwerk e. V. (Vernetzung).

Format
Tagung
Veranstaltungsdatum
09.09.2025 | 09:30 - 09.09.2025 | 16:00
Veranstaltungsort
Haus Düsse Ostinghausen
59505 Bad Sassendorf
Kosten
25 €
Rohstoff
Anwendungsbereich
teilnehmen

Anbieter

Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft
Haus Düsse / Ostinghausen
59505 Bad Sassendorf
Akteur kontaktieren
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