Thünen Working Papers Nr. 264 – Transformation der Holzwirtschaft zu einer zirkulären Bioökonomie

In einem Satz: Das Thünen Working Paper 264 analysiert mithilfe der World-Café-Methode sechs Fachworkshops zur Kreislauf- und Kaskadennutzung von Holz und zeigt, dass Holz trotz begrenzter Ressourcen unverzichtbar für eine klimafreundliche Bioökonomie bleibt, solange Politik, Wirtschaft und Bildung gemeinsam Voraussetzungen wie harmonisierte Normen, digitale Produktpässe und finanzielle Anreize schaffen.

Die Publikation zeichnet das Bild einer Holzwirtschaft, die sich schrittweise in eine zirkuläre Bioökonomie wandelt, wobei Holz trotz knapper werdender Ressourcen unverzichtbar bleibt. Grundlage der Studie sind sechs Wood-Café-Workshops, die am 12. November 2024 im Rahmen des Dialogformats „Holz im Kreislauf – Treiber für Innovation!“ stattfanden und ein breites Spektrum von Fachleuten aus Forst, Holzbau, Wissenschaft und Politik zusammenbrachten. Die Diskussionsbeiträge wurden nach der World-Café-Methode strukturiert und anschließend quantitativ wie qualitativ ausgewertet, um ein möglichst vollständiges Bild der Chancen und Hemmnisse zu erhalten. Die Teilnehmenden verstehen Kreislaufwirtschaft dabei als ganzheitlichen, lebenszyklusorientierten Ansatz, der schon beim Design ansetzt und konsequent auf geschlossene Stoffkreisläufe sowie die Kaskadennutzung von Holz abzielt. Als größte Potenziale nennen sie langfristige Kohlenstoffbindung, zusätzliche Wertschöpfung, höhere Resilienz und Innovationskraft. Dem stehen uneinheitliche Normen und Abfalldefinitionen, fehlende ökonomische Anreize sowie Wissens- und Akzeptanzdefizite gegenüber, die den Wandel derzeit bremsen. Das Paper empfiehlt daher harmonisierte Regelwerke, digitale Produkt- und Gebäudepässe, ein Bonus-Malus-System zur CO₂-Bepreisung, intensivere Forschung und eine stärkere Verankerung von Kreislaufdenken in Aus- und Weiterbildung. Insgesamt skizziert es einen praxisnahen Fahrplan, wie die stoffliche und kaskadische Nutzung von Holz zum Kernbaustein einer klimafreundlichen, biobasierten Wirtschaft werden kann.

Format
Broschüre
Jahr der Veröffentlichung
2025
Ort der Veröffentlichung
Braunschweig/Hamburg
Autoren
Dr. Susanne Iost, Dr. Jan Lüdtke
Herausgeber
Johann Heinrich von Thünen-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei
Rohstoff
Anwendungsbereich

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

InnoHof – Leibniz-Innovationshof für nachhaltige Bioökonomie

Der Leibniz-Innovationshof für nachhaltige Bioökonomie (InnoHof®) ist eine vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) koordinierte, verteilte Forschungsinfrastruktur. Direkt benachbart zum landwirtschaftlichen Kooperationspartner, der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung e.V. (LVAT), entsteht bis Ende 2026 in Groß Kreutz (Brandenburg) ein Forschungscampus mit Forschungs-Bioraffinerie (Algen, Insekten, Naturfasern, Biochemikalien). Er steht für regionale und internationale Forschungs- und Industriepartner dank einer Anschubfinanzierung von 25 Mio. € des MWFK des Landes Brandenburg zur Verfügung. Landwirtschaftliche Primärproduktion und nachgelagerte Akteure der Bioökonomie können so gemeinsam Kreislaufwirtschafts-, Digitalisierungs- und One-Health-Konzepte anwendungsnah entwickeln und in die Praxis übertragen. Als Schaufenster der Bioökonomie können in Seminarräumen die Themen akteursnah vermittelt werden.

Format
Projekt
Laufzeit
01.07.2021 - 31.12.2026
Partner
Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung (LVAT), Netzwerk aus Forschungsinstituten, Universitäten, Industrie
Förderer
MWFK (25 Mio. € aus dem Zukunftsinnovationsfond)
Rohstoff
Reststoffverwertung in der Landwirtschaft
Anwendungsbereich
Entwicklung kreislauforientierter Produktionssysteme

Anbieter

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Max-Eyth-Allee 100
14469 Potsdam

BioFloc – Biobasierte Flockungsmittel für eisenhaltige Wässer

Entwicklung neuer, biologisch abbaubarer Flockungs­mittel auf Stärke-Basis als umweltfreundliche Alternative zu synthetischen Produkten für die Wasserreinigung. Ziel ist es, Eisenverbindungen in bergbaubeeinflussten Gewässern und Wasserwerken effektiv zu entfernen, ohne langfristig schädliche Rückstände zu hinterlassen.

Format
Projekt
Laufzeit
01.06.2018 - 31.12.2020
Partner
Fraunhofer IAP (Potsdam); BTU Cottbus-Senftenberg (FG Wassertechnik und Siedlungswasserbau)
Förderer
Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Förderung der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation aus dem EFRE (InfraFEI) vom 20. Februar 2015. Förderung: 454.019 €
Rohstoff
Biopolymere, Stärkebasierte biogene Polymere als Flockungs­mittel
Anwendungsbereich
Wasseraufbereitung (Entfernung von Eisenverbindungen aus Gruben- und Brunnenwasser)

Anbieter

Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP
Geiselbergstraße 69
Potsdam Science Park
14476 Potsdam

WetNetBB – Bewirtschaftung und Biomasseverwertung von nassen Niedermooren in Brandenburg

Modell- und Demonstrationsvorhaben zur nachhaltigen Moorbewirtschaftung, u.a. zur Wiedervernässung und Biomasseverwertung im Sinne von Klima-, Boden- und Naturschutz sowie regionaler Wertschöpfung.

Das Vorhaben WetNetBB soll als Katalysator für eine großflächige Transformation zu einer nachhaltigen Moornutzung fungieren, indem es diese Entwicklungen aufnimmt und zusammenführt, auf typischen Standorten moorerhaltende Wasserstände realisiert, Verfahren für die Flächenbewirtschaftung und Biomassenutzung exemplarisch umsetzt und demonstriert und damit über die Projektflächen und -gebiete hinaus ausstrahlt. Gesamtziel des Vorhabens ist die Schaffung eines Verbundes von Modell- und Demonstrationsvorhaben für die Nutzung nasser Niedermoore mit repräsentativen Moorflächen, Biomasseverwertungspfaden und relevanten Akteuren in Brandenburg. Die Gebietskulisse bildet standörtliche Bedingungen wie hydrogenetische Moortypen, Trophiestufen, Wasserregimetypen und Vegetation sowie betriebliche Voraussetzungen für die Biomasseverwertung in repräsentativer Weise ab und umfasst die moorreichen Regionen Rhinluch/Havelland, Mittlere Havel, Uckertal/Randowbruch und Spreewald. Ziel des WetNetBB-Projekts ist es letztlich, die einzigartigen Synergiepotenziale von Mooren für den Klima-, Boden-, Wasser- und Biodiversitätsschutz sowie für die regionale Wertschöpfung aufzuzeigen und damit Akzeptanz und Interesse für eine nachhaltige Moornutzung in den ausgewählten Regionen und darüber hinaus

Format
Projekt
Laufzeit
01.09.2023 - 31.12.2032
Partner
Leibniz-Inst. für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB – Koordination); Landesamt für Umwelt Brandenburg; HNE Eberswalde; ZALF Müncheberg; Helmholtz-Zentrum Potsdam GFZ
Förderer
BMEL (Sondervermögen des Klima- und Transformationsfonds), Projektträger FNR (Förderprogramm "Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen" (bis 2023 Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe")

Anbieter

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Hofplatz 1
18276 Gülzow-Prüzen

5. Landwirtschaft im Dialog-Hack- und Striegeltag

Am 22. Mai 2025 lädt „Landwirtschaft im Dialog“ (LiD) zum 5. Hack‑ und Striegeltag auf das AWO Reha‑Gut Kemlitz in Dahme/Mark (Brandenburg) ein – ein praxisnaher Feldtag, bei dem sich alles um zeitgemäße, mechanische Unkrautregulierung dreht. Von 9 bis 15 Uhr erleben Besucherinnen und Besucher auf über 1.000 ha Acker‑ und Grünland des inklusiv arbeitenden Betriebs live‑Vorführungen modernster Hack‑ und Striegeltechnik, erhalten Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zur schonenden Bodenbearbeitung und können sich direkt mit Hersteller‑, Beratungs‑ und Praxisexpert*innen austauschen.​

Der Hack‑ und Striegeltag hat sich in fünf Jahren zu einem festen Treffpunkt für Landwirt*innen, Wissenschaft, Verbände und die Agrartechnik‑Industrie entwickelt. Erfahrungsberichte aus der Praxis, Fachvorträge zu innovativen Methoden der Beikrautkontrolle und Diskussionsrunden zu ökologischen wie ökonomischen Fragen geben Impulse für einen zukunftsfähigen Ackerbau.

Gastgeber AWO Reha‑Gut Kemlitz steht mit seinem Konzept „Klasse statt Masse“ für nachhaltige Marktfrucht‑ und Milchviehwirtschaft sowie inklusive Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap – perfekte Rahmenbedingungen für einen Wissenstransfer, der Umweltverantwortung und soziale Teilhabe verbindet.​

Hinter dem Veranstalter verbirgt sich ein starkes Netzwerk: LiD ist eine Arbeits‑ und Kreativgemeinschaft des Landesbauernverbands Brandenburg und der Koordinierungsstelle Versuchswesen am ILU in Bad Belzig. Ihr Ziel ist es, Lagerdenken aufzubrechen und in neutralem Rahmen Politik, Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen, um Lösungen für die großen Zukunftsfragen der Landwirtschaft zu erarbeiten.

Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam hacken, striegeln – und vor allem ins Gespräch kommen. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie unter dem Teilnehmen-Button.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
22.05.2025 | 09:00 - 22.05.2025 | 15:00
Veranstaltungsort
Kemlitz Am Gut 6
15936 Dahme/Mark
Kosten
15.00 €
Anwendungsbereich
teilnehmen

Anbieter

Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V.
Papendorfer Weg 3
14806 Bad Belzig

Open Lab Abend: 3D-Druck mit Holz und Pilzmyzel

Am 10. April 2025 findet im Futurium von 17:00 bis 20:00 Uhr der Open Lab Abend: 3D-Druck mit Holz und Pilzmyzel statt. Diese Veranstaltung bietet Einblicke in innovative Fertigungstechniken, die nachhaltige Materialien nutzen.

Ein Highlight des Abends ist die Vorstellung des Projekts Mycoustics durch Lukas Boxberger vom Fraunhofer IWU in Dresden. Dieses Forschungsvorhaben kombiniert additive Fertigung mit dem natürlichen Wachstum von Pilzmyzel, um Lautsprechergehäuse mit spezifischen akustischen Eigenschaften zu entwickeln. Durch gezielte Steuerung des Myzelwachstums entstehen sowohl schallreflektierende als auch schallabsorbierende Oberflächen, die für den Lautsprecherbau genutzt werden können.

Im praktischen Teil der Veranstaltung haben Teilnehmende die Möglichkeit, unter Anleitung von Uwe Bodenschatz von der TU Dresden ihr eigenes Möbelstück aus Holz zu drucken. Dabei kommt eine umweltfreundliche Druckmasse aus Sägespänen und natürlichen Bindemitteln zum Einsatz. Dieses Material, entwickelt im Rahmen des Projekts addwood, ermöglicht es, am Ende des Produktlebenszyklus das Möbelstück zu zerkleinern und vollständig der Natur zurückzuführen.

Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Personen, die nicht abgebildet werden möchten, werden gebeten, das Veranstaltungsteam vor Ort zu informieren.

Diese kostenfreie Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit, nachhaltige Materialien und innovative Fertigungstechniken kennenzulernen und praktisch zu erleben.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
10.04.2025 | 17:00 - 10.04.2025 | 20:00
Veranstaltungsort
Alexanderufer 2
10117 Berlin
Rohstoff
teilnehmen

Anbieter

Futurium gGmbH

Alexanderufer 2
10117 Berlin
Akteur kontaktieren

28. Fachtagung „Nutzung nachwachsender Rohstoffe“

Das Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik lädt am 22. und 23. Mai 2025 nach Zittau zur 28. Fachtagung „Nutzung nachwachsender Rohstoffe: Biomasse – Wärme – Strom“ ein. Die Veranstaltung widment sich der energetischen Nutzung fester Biomasse und deckt dabei die gesamte Prozesskette ab – vom Anbau und der Ernte über die Aufbereitung bis hin zur Energieumwandlung und Behandlung von Rückständen.

Am ersten Tag steht die thermochemische Biomassevergasung im Mittelpunkt, während der zweite Tag Möglichkeiten der kommunalen Wärmeversorgung sowie neue Brennstoffe und Verwertungswege beleuchtet.

Highlights aus dem Programm:

  • Plenarveranstaltung:
    • Begrüßung durch Prof. Alexander Kratzsch, Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz
    • Grußwort von Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Georg-Ludwig von Breitenbuch
  • Vorträge zu aktuellen Themen:
    • Implementierung von fester Biomasse in der kommunalen Wärmeversorgung
    • Entwicklungen im Energieholzmarkt und mögliche Auswirkungen der Bundeswaldinventur
    • Nutzung von Paludi-Biomasse – energetische und stoffliche Verwertung
  • Exkursion:
    • Besichtigung einer Holzvergaser-KWK-Anlage im Klinikum Oberlausitzer Bergland Zittau

Die Fachtagung bietet Fachleuten und Interessierten eine Plattform, um Erfahrungen und wissenschaftliche Arbeiten zu präsentieren und zu diskutieren.

Format
Tagung
Veranstaltungsdatum
22.05.2025 | 08:00 - 23.05.2025 | 15:00
Veranstaltungsort
Theodor-Körner-Allee 8
02763 Zittau
Anwendungsbereich
energetische Biomassenutzung
teilnehmen

Anbieter

Hochschule Zittau/Görlitz
Theodor- Körner- Allee 16
02763 Zittau
Akteur kontaktieren

Hannover Messe 2025

Die HANNOVER MESSE 2025, die vom 31. März bis zum 4. April 2025 in Hannover stattfindet, steht unter dem Leitthema „Energizing a Sustainable Industry“. Als weltweit führende Industriemesse bringt sie über 4.000 Unternehmen aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft zusammen, die gemeinsam Lösungen für eine leistungsstarke und nachhaltige Industrie präsentieren.

Ein zentrales Top-Thema der Messe ist „Künstliche Intelligenz in der Industrie“. Die Besucher erleben zukunftsweisende Technologien live, von autonomen Robotern bis hin zu generativer KI, und erfahren, wie KI die Industrie transformiert und neue Maßstäbe setzt.

Die Bioökonomie ist auf der HANNOVER MESSE 2025 ebenfalls vertreten. Beispielsweise präsentiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das „Schaufenster Bioökonomie“, das den Messebesuchern alle Facetten der Bioökonomie mit modernen, digitalen und physischen Exponaten vermittelt. In Halle 2, Stand A35, präsentieren der Projektträger Jülich (PtJ) und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) aktuelle Forschungsergebnisse aus Projekten, die von den Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert werden. Die Besucher können sich anhand realer und virtueller Exponate über flexible Biogasanlagen, innovative Nutzungskonzepte für biogene Reststoffe, holzbasierte Polymerwerkstoffe für den Fahrzeugbau und biobasierte Funktionstextilien informieren.

Das VDI Technologiezentrum (VDI TZ) ist ebenfalls auf der Messe vertreten und beteiligt sich an verschiedenen Ständen und Panels. Am Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 in Halle 8, Stand D26, werden unter anderem Anwendungen von Manufacturing-X vorgestellt, die Wertschöpfungsketten wettbewerbsfähiger, resilienter und nachhaltiger gestalten. Zudem präsentiert das Förderprogramm „Industrielle Bioökonomie“ biobasierte Produkte und Verfahren, die erfolgreich in die industrielle Praxis übertragen wurden.

Ein weiteres Highlight ist die Präsentation des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP, das als zuverlässiger Partner der Industrie für anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen Bioökonomie und Nachhaltigkeit gilt. Sie entwickeln nachhaltige Materialien, maßgeschneiderte Prozesse und effiziente Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Idee bis zum industriereifen Prototyp.

Die HANNOVER MESSE 2025 bietet damit eine ideale Plattform, um sich über die neuesten Entwicklungen in der industriellen Bioökonomie und den Einsatz biobasierter Technologien zu informieren.

Format
Messe
Veranstaltungsdatum
31.03.2025 | 09:00 - 04.04.2025 | 16:00
Veranstaltungsort
Hermes Allee Messegelände
30521 Hannover
teilnehmen

Anbieter

Deutsche Messe AG
Messegelände
30521 Hannover
Akteur kontaktieren

2. Fachforum: „Landwirtschaftliches Bauen mit Holz“

Am 10. April 2025 findet von 9:00 bis 16:00 Uhr das 2. Fachforum „Landwirtschaftliches Bauen mit Holz“ im IHD-Tagungsraum, Zellescher Weg 24, 01217 Dresden, statt. Veranstaltet wird es von der Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH in Kooperation mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Die Tagung richtet sich an Landwirtschaftsbetriebe, Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen, Bauholzlieferanten, Waldbesitzer sowie Vertreter der Bau- und Agrarverwaltung. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen und bewährte Verfahren im landwirtschaftlichen Holzbau. Schwerpunkte sind unter anderem nachhaltiger Stallbau, Hygiene und Resilienz, kreislauffähiges Bauen sowie Aspekte des Tierwohls.

Das Fachforum bietet Raum für intensiven Austausch und Networking. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 € pro Person und umfasst die Tagungsversorgung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Die Ingenieurkammer Sachsen erkennt die Teilnahme mit sechs Unterrichtseinheiten als Fortbildung an.

Format
Tagung
Veranstaltungsdatum
10.04.2025 | 09:00 - 10.04.2025 | 16:00
Veranstaltungsort
Zellescher Weg 24
01217 Dresden
Rohstoff
Anwendungsbereich
teilnehmen

Anbieter

Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH
An der Dreikönigskirche 3
01097 Dresden
Akteur kontaktieren

Leitfaden Strohbau – Nachhaltig Bauen und Dämmen mit Stroh

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat den „Leitfaden Strohbau – Nachhaltig Bauen und Dämmen mit Stroh“ in der 8. aktualisierten Auflage veröffentlicht. Diese Broschüre bietet umfassende Informationen über die Verwendung von Stroh als Bau- und Dämmstoff. Sie erläutert die Besonderheiten und Vorteile der Strohbauweise und enthält eine Ökobilanzierung des Stroh-Holzbaus gemäß dem staatlichen Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Zudem werden aktuelle Schallschutznachweise für strohgedämmte Außenwände präsentiert. Ein eigenes Kapitel widmet sich verschiedenen Sanierungskonzepten mit Strohballen. Darüber hinaus illustrieren Bilderserien die Vorfertigung und den Einbau von Strohballen auf der Baustelle Schritt für Schritt. Ein QR-Code in der Broschüre ermöglicht den Zugriff auf Informationen zu 29 Strohballen-Bauten in Deutschland und Europa.

Die Broschüre umfasst 56 Seiten im A4-Format und kann über die Mediathek der FNR oder einen Klick auf den nachfolgenden Button kostenfrei heruntergeladen werden.

Format
Broschüre
Jahr der Veröffentlichung
2024
Ort der Veröffentlichung
Gülzow-Prüzen
Autoren
Dirk Scharmer, Benedikt Kaesberg
Herausgeber
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Rohstoff
Anwendungsbereich

Anbieter

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Hofplatz 1
18276 Gülzow-Prüzen

FastWood – Folge 07 „Regionale Wertschöpfungskette Holz“

FASTWOOD Folge 07 – Regionale Wertschöpfungskette Holz

Am 20. März 2025 von 11:30 bis 12:30 Uhr lädt die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH zur siebten Folge der Online-Seminarreihe „FastWood“ ein. Unter dem Titel „Regionale Wertschöpfungskette Holz“ wird Hans Kraske, Geschäftsführer des Sächsischen Waldbesitzerverbandes e.V., einen umfassenden Überblick über den Zustand der sächsischen Wälder und die Verfügbarkeit von Holz als Rohstoff geben. Dabei werden auch die Ergebnisse der Bundeswaldinventur 2024 vorgestellt und diskutiert, welche Potenziale sich für die Holzwirtschaft ergeben und wie eine nachhaltige Forst- und Bauwirtschaft sinnvoll verknüpft werden können.

„FastWood“ bietet praxisnahe Informationen und konkrete Beispielprojekte rund um den modernen Holzbau. Die kostenlose Online-Seminarreihe zielt darauf ab, das Bewusstsein für nachhaltigen Holzbau zu stärken und den Teilnehmenden praktisches Wissen zu vermitteln. Jedes Seminar besteht aus einem Filmbeitrag, einem Fachvortrag und einer anschließenden Fragerunde, die den Teilnehmenden ein abwechslungsreiches und lehrreiches Erlebnis bieten. Die Veranstaltungen finden einmal monatlich donnerstags um 11:30 Uhr statt und dauern 45 bis maximal 60 Minuten. Während des Seminars haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, per Chat Fragen zu stellen. Die Moderation übernimmt die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH.

Die Teilnahme an der Online-Seminarreihe wird von der Architektenkammer Sachsen mit einer Fortbildungsstunde und von der Ingenieurkammer Sachsen mit einer Unterrichtseinheit als Fortbildung anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
20.03.2025 | 11:30 - 20.03.2025 | 12:30
Veranstaltungsort
Online
Rohstoff
Anwendungsbereich
teilnehmen

Anbieter

Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH
An der Dreikönigskirche 3
01097 Dresden
Akteur kontaktieren

PaludiZentrale

Zentrale Koordination der Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Moorbodenschutz inklusive der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen aus Paludikultur

Die PaludiZentrale koordiniert ein zehnjähriges Vorhaben, das seit Oktober 2023 Modell- und Demonstrationsprojekte (MuD-Vorhaben) zum Moorbodenschutz und zur Verwertung der Biomasse von wiedervernässten Flächen bündelt. Gemeinsam geleitet von Thünen Institut Braunschweig und der Universität Greifswald – in Kooperation mit der Michael Succow Stiftung – werden einheitliche wissenschaftliche Datenerfassungen und übergreifende Auswertungen sichergestellt. Gefördert durch das BMEL aus dem Klima-Transformations-Fonds und mit der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) als Projektträger, begleiten die Forschenden die MuD-Vorhaben WetNetBB, BLuMo (Brandenburg), LivingLab Teufelsmoor, MOOSland und RoNNi (Niedersachsen) bei der Wiedervernässung von Moorflächen, dem Aufbau von Paludikulturen und der praktischen Nutzung der Moorbiomasse.

Ziel ist es, klimafreundliche, sogar klimapositive und regional erzeugte Rohstoffe als Ersatz für fossile Materialien zu gewinnen und gleichzeitig die wirtschaftliche Akzeptanz und regionale Wertschöpfung zu fördern. Die PaludiZentrale unterstützt den Aufbau kompletter Wertschöpfungsketten – von Anbau über Verwertung bis zur Markteinführung – in den Branchen Baustoffe, Papier und Faserstoffe, Gartenbausubstrate sowie Energieerzeugung.

Zudem fördert das Projekt den intensiven Austausch und die Beratung zwischen den MuD-Vorhaben, Industrievertretern, Landwirtinnen und weiteren Akteursgruppen. Einheitliche Datenerfassung, vergleichbare Monitoringmethoden und übergreifende Analysen zu ökonomischen und ökologischen Auswirkungen (wie Treibhausgasemissionen, Hydrologie, Wasserqualität und Biodiversität) bilden die Basis für konkrete Handlungsempfehlungen. Diese sollen den Rahmen für eine wirtschaftlich tragfähige Paludikulturen-Verwertung in regionalen Wertschöpfungsketten definieren und den Wissenstransfer von der Wissenschaft in Praxis, Politik und Gesellschaft gewährleisten.

Über das „PaludiNetz“ wird zudem eine Vernetzung mit vier laufenden Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz (finanziert durch das BMUV via Z-U-G gGmbH) angestrebt. Angesichts der Notwendigkeit, jährlich mehr als 50.000 ha Moor wiederzuvernässen, stellt dieses Vorhaben einen zentralen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele dar.

Quelle: Thomas Dahms

Quelle: Thomas Dahms

Format
Projekt
Laufzeit
01.10.2023 - 31.12.2032
Partner
Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Agrarklimaschutz Universität Greifswald - Institut für Botanik und Landschaftsökologie Michael Succow Stiftung
Förderer
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Projektbearbeiter

Anbieter

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Hofplatz 1
18276 Gülzow-Prüzen
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