10. Brandenburgischer Tag des nachhaltigen Planens und Bauens

Unter dem Leitthema „Umbaukultur als Zukunftsstrategie: Bestand nutzen, Ressourcen schonen“ findet am 21. September 2026 der 10. Brandenburgische Tag des nachhaltigen Planens und Bauens statt. Die gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, der Brandenburgischen Ingenieurkammer und der Brandenburgischen Architektenkammer widmet sich den Chancen und Herausforderungen einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Gebäudebestands. Der jährlich ausgerichtete Fachtag dient dem Austausch zwischen Planungs- und Bauwirtschaft, Kommunen, Wohnungswirtschaft, Institutionen der Nachhaltigkeitspolitik und Studierenden einschlägiger Fachrichtungen.

Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr, Einlass und Registrierung sind ab 8:00 Uhr möglich. Veranstaltungsort ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg, Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch digital im Livestream möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Präsenzveranstaltung stehen höchstens 100 Plätze zur Verfügung. Eine Anmeldung über die Brandenburgische Ingenieurkammer ist bis zum 14. September 2026 erforderlich.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
21.09.2026 | 09:00 - 21.09.2026 | 15:15
Veranstaltungsort
Babelsberger Straße 21
14473 Potsdam
Rohstoff

Anbieter

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
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Zukunftsdialog Ökolandbau: Klimaangepasste Fruchtfolgen und Kulturen

Am 21. August 2026 laden die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, zum Zukunftsdialog Ökolandbau auf die Lehr- und Forschungsstation der HNEE in Wilmersdorf bei Angermünde ein. Das seit zehn Jahren bestehende Veranstaltungsformat bringt Fachleute aus Wissenschaft, Beratung und landwirtschaftlicher Praxis miteinander ins Gespräch. Die diesjährige Tagung widmet sich dem Thema „Klimaangepasste Fruchtfolgen und Kulturen“.

Am Vormittag werden wissenschaftliche und betriebliche Perspektiven auf den klimaangepassten Ackerbau vorgestellt und diskutiert. Beiträge behandeln die klimatische Entwicklung, Ertragsprojektionen und Klimaanalogregionen, den klimaangepassten Ackerbau in Brandenburg sowie dessen Umsetzung im landwirtschaftlichen Betrieb. Eine Podiumsdiskussion befasst sich mit den Auswirkungen der Klimaveränderung auf Schädlinge und Schaderreger. Am Nachmittag werden auf den Versuchsparzellen der Lehr- und Forschungsstation ausgewählte Kulturen vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Rispenhirse, Quinoa, Kichererbse und Saflor sowie deren Anbau- und Nutzungsmöglichkeiten unter den Bedingungen Brandenburgs.

Veranstaltungsort ist die Lehr- und Forschungsstation der HNEE, Wilmersdorfer Straße 23, 16278 Angermünde. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt, eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich. Die Tagung ist kostenfrei, vor Ort wird eine Verpflegungspauschale von 5 Euro pro Person erhoben.

Format
Tagung
Veranstaltungsdatum
21.08.2026 | 10:00 - 21.08.2026 | 15:30
Veranstaltungsort
Wilmersdorfer Str. 23
16278 Angermünde
Kosten
5 €
Rohstoff
Rispenhirse, Kichererbse, Quinoa, Saflor
Teilnehmen

Anbieter

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
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Wood Aging Visualization and Estimation – WAVE

WAVE beschäftigt sich mit den dosisabhängigen Farbveränderungen von Holz. Auf Basis unterschiedlicher KI-Algorithmen werden maschinelle Lernmodelle (ML) entwickelt, trainiert & optimiert. Damit sollen präzise Vorhersagen und Aussagen von und zu Holzalterungsprozessen auf Basis der empirischen Forschungsdatensätze ermöglicht und valide Ergebnisse generiert werden.

Holz als nachhaltiger Rohstoff im Fokus

Holz ist nicht nur ein ästhetisch ansprechender, sondern auch ein nachhaltiger Baustoff, der durch die Bindung von Kohlenstoffdioxid zur Verringerung von Treibhausgasen beiträgt. Das Projekt „WAVE“ untersucht, wie Holz im Laufe der Zeit unter Einfluss von Strahlungsintensität und weiteren Faktoren altert. Mit diesen Erkenntnissen sollen die durch Alterung bedingten Farb- und Strukturveränderungen besser verstanden und vorhergesagt werden.

Eine zentrale Innovation ist die Integration von Lacksystemen, die in Kombination mit modellierten Alterungsprozessen eine moderne und nachhaltige Oberflächentechnik ermöglichen. Regionale Holzarten wie Kiefer, Robinie, Eiche, Buche und Ahorn stehen dabei besonders im Fokus, um auch den Herausforderungen des Klimawandels Rechnung zu tragen.

Technologie trifft Nachhaltigkeit: Digitale Holzalterungsmodelle und XR-Visualisierung

In enger Zusammenarbeit entwickelt das Team um Alexander Pfriem, Professor für Chemie und Physik des Holzes sowie für chemische Verfahrenstechnik an der HNEE, umfangreiche Laboruntersuchungen. Die in den Untersuchungen gesammelten Daten bilden die Basis für maschinelle Lernmodelle, die dann an der TH Wildau unter Leitung von René Krenz-Baath, Professor für Cyber-Physical Systems, erstellt werden. Ziel ist es, präzise Vorhersagen zu Holzalterungsprozessen zu ermöglichen und Ergebnisse in nutzerfreundliche, visuelle Darstellungen zu integrieren.

Besonders spannend ist die geplante Integration von Extended Reality (XR), die es erlaubt, Alterungsprozesse in Echtzeit und mit hoher Realitätsnähe zu visualisieren. Diese Anwendungen können in den Bereichen Building Information Modeling (BIM) in der digitalisierten Bauplanung und dem Computer-Aided Design (CAD) eingesetzt werden. Daraus entstehende Anwendungen würden direkt Möglichkeiten schaffen, Holzressourcen effizienter und nachhaltiger in Bau- und Designprojekten zu nutzen.

Ein Beitrag zur Ressourcenschonung und Digitalisierung

Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Optimierung der eingesetzten KI-Algorithmen, damit sich deren Energieverbrauch während des Trainings reduziert. So leistet das Vorhaben „WAVE“ einen weiteren Beitrag, den technologischen Fortschritt ressourcenschonender zu gestalten.

© HNEE, PM_WAVE

Format
Projekt
Laufzeit
01.02.2025 - 31.08.2027
Partner
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Technische Hochschule Wildau
Förderer
Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) - Kofinanziert von der Europäischen Union
Projektbearbeiter
Rohstoff
Anwendungsbereich

Anbieter

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
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Lavendel-Feldtag

Wie gelingt der Lavendelanbau in der Oberlausitz? Welche Erfahrungen wurden in den vergangenen Jahren gesammelt und welche Chancen bietet Lavendel als nachwachsender Rohstoff?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Interessierte beim Feldtag „Lavendel“ am Montag, 13. Juli 2026, von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr auf dem Lavendelfeld der Agrar-Genossenschaft See eG in 02906 Niesky OT See.

Direkt am Feld informieren Expertinnen und Experten der Agrar-Genossenschaft See eG sowie des Forschungsinstituts für Bergbaufolgelandschaften (FIB) e. V. über den Anbau, die Pflege und die Ernte von Lavendel. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über die bisherigen Projekterfahrungen, die Potenziale der Kultur sowie Fragen zur Wertschöpfung auszutauschen.

Der Feldtag bietet Raum für Gespräche, fachlichen Austausch und praktische Einblicke – direkt dort, wo der Lavendel wächst.

Termin: Montag, 13. Juli 2026, 10:00 bis ca. 12:00 Uhr
Ort: Lavendelfeld der Agrar-Genossenschaft See eG, 02906 Niesky OT See

Eine Anmeldung ist bis 10. Juli 2026 erwünscht. Spontane Besucherinnen und Besucher sind ebenfalls herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
13.07.2026 | 10:00 - 13.07.2026 | 12:00
Veranstaltungsort
Ernst-Thälmann-Straße 29
02906 Niesky OT See
Rohstoff
Faserpflanzen, Lavendel

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

Fachtagung Aktive Walderneuerung

Das FIB lädt herzlich zur Fachtagung „Aktive Walderneuerung“ mit drei Kurzvorträgen und einer Waldexkursion ein. Experten aus Eberswalde, Graupa/Pirna, Dresden und Finsterwalde präsentieren aktuelle Ergebnisse aus der praxisnahen Forschung. Im Dialogformat steht der Austausch zwischen den Akteuren im Mittelpunkt.

Format
Tagung
Veranstaltungsdatum
03.09.2026 | 09:00 - 03.09.2026 | 14:45
Veranstaltungsort
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde
Anwendungsbereich

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

Bauen und Sanieren mit Hanfkalk

Die Broschüre „Bauen und Sanieren mit Hanfkalk“ der Klimapraxis gUG bietet einen praxisnahen Einstieg in das Bauen mit Hanfbaustoffen. Im Mittelpunkt steht Hanfkalk als regional herstellbarer Naturbaustoff, der aus Hanfschäben, Kalk und Wasser besteht und vor allem als Dämmstoff sowie zur Feuchteregulierung eingesetzt wird.

Das Klimapraxis Paper #6 vermittelt Grundlagen zu Hanf, Hanfschäben und Kalk, beschreibt Materialeigenschaften von Hanfkalk und stellt verschiedene Verarbeitungsvarianten vor – darunter vor Ort eingebrachter Hanfkalk, Hanfsteine, Sprühhanf und Fertigteile. Ergänzend werden Anwendungen im Neubau, bei der Sanierung bestehender und historischer Gebäude sowie Fragen zu Herstellung, Rohstoffqualität, Rezepturen, Mischtechnik und Trocknung behandelt.

Die Broschüre richtet sich insbesondere an Praktikerinnen und Praktiker aus Handwerk, Architektur, Planung und Landwirtschaft. Sie zeigt, wie Hanfkalk als Baustoff zur Verbindung von regionaler Wertschöpfung, klimapositivem Bauen und Wissenstransfer beitragen kann.

Format
Broschüre
Jahr der Veröffentlichung
2025
Ort der Veröffentlichung
Berlin
Autoren
Norbert Hoepfer, Felix Drewes, Sassa Franke
Herausgeber
Klimapraxis gUG
Rohstoff

Anbieter

Klimapraxis gUG
Marienstraße 19 / 20
10117 Berlin
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Kommunale Gebäude in Holz. Orientierung und Praxisbeispiele aus Berlin und Brandenburg

Die Broschüre „Kommunale Gebäude in Holz. Wirtschaftlich Planen, schnell realisieren, flexibel bleiben.“ des Landesbeirat Holz Berlin-Brandenburg e. V. bietet eine praxisnahe Orientierung für Städte, Gemeinden und öffentliche Bauherren, die sich mit dem Einsatz von Holz im kommunalen Hochbau befassen. Sie zeigt auf, wie Holzbau als strategisches Instrument zur Bewältigung aktueller Herausforderungen wie steigende Baukosten, Zeitdruck, Fachkräftemangel und Klimaschutzanforderungen eingesetzt werden kann.

Im Fokus stehen konkrete, bereits realisierte Projekte aus Berlin und Brandenburg. Anhand dieser Beispiele wird veranschaulicht, wie Holzbau in unterschiedlichen kommunalen Aufgabenbereichen, von Kitas und Schulen bis hin zu Verwaltungs- und Infrastrukturgebäuden, umgesetzt wird und welche Vorteile sich daraus ergeben.

Die Publikation vermittelt sowohl grundlegendes Wissen, als auch praktische Handlungsempfehlungen. Dazu gehören unter anderem Hinweise zur Planung und Vergabe von Holzbauprojekten, ein kompakter Faktencheck zu häufigen Fragestellungen sowie ein Überblick über relevante Bauweisen und Materialien. Ergänzend werden Unterstützungsangebote, weiterführende Informationen und Ansprechpartner für Kommunen in der Region aufgezeigt.

Die Broschüre macht deutlich, dass Holzbau heute eine wirtschaftliche, praxiserprobte und klimarelevante Bauweise für kommunale Bauaufgaben darstellt und liefert dafür anschauliche Beispiele sowie konkrete Orientierungshilfen. Sie kann kostenlos über das Portal des Landesbeirat Holz Berlin-Brandenburg e.V. bezogen werden.

Format
Broschüre
Jahr der Veröffentlichung
2026
Ort der Veröffentlichung
Berlin
Autoren
Dr. Denny Ohnesorge, Thomas Rintsch, Michel Reckhaus, Annemarie Klein
Herausgeber
Landesbeirat Holz Berlin-Brandenburg e.V.
Rohstoff
Anwendungsbereich

Anbieter

Landesbeirat Holz Berlin-Brandenburg e.V.
Chausseestr. 99
10115 Berlin
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Das baukulturelle Dorfcafé: Energieeffizient und nachhaltig in die Zukunft

Wie kann energieeffizientes und nachhaltiges Bauen im ländlichen Raum gelingen und gleichzeitig die regionale Baukultur bewahrt werden? Dieser Frage widmet sich das baukulturelle Dorfcafé am 16. Juni 2026 auf dem Schlossberghof in Burg (Spreewald). Die Veranstaltung zeigt anhand konkreter Beispiele, wie sich Sanierung und Bauen mit nachhaltigen Baustoffen zukunftsfähig umsetzen lassen und verbindet fachliche Impulse mit praxisnahen Einblicken und Austauschformaten.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Region, darunter auch ausgezeichnete Projekte des Baukulturwettbewerbs Brandenburg, die vor Ort erlebbar werden. Fachvorträge beleuchten unter anderem nachhaltige Entwicklung in Biosphärenreservaten sowie Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens und Sanierens im Bestand. Ergänzend vermittelt ein Rundgang über den Schlossberghof Einblicke in das Hofkonzept und die praktische Umsetzung nachhaltiger Ansätze im ländlichen Raum.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem praxisorientierten Teil der Veranstaltung:
Am Nachmittag leitet Dr. Norbert Hoepfer einen Workshop zum Thema „Das Haus vom Acker – Wie Baustoffe aus Hanf effizient das Klima schützen“. Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit und steigenden Energiepreisen werden hier nachhaltige Alternativen zu konventionellen Baustoffen vorgestellt. Die Teilnehmenden lernen Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen praxisnah kennen und erhalten die Möglichkeit, selbst mit diesen Materialien zu arbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an Baukultur-Akteur:innen, Engagierte aus ländlichen Räumen, Vertreter:innen aus Kommunen, Verbänden und Initiativen sowie an Unternehmen und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich mit nachhaltigem Bauen und der Weiterentwicklung bestehender Gebäude im ländlichen Raum beschäftigen.

Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Unkostenbeitrag inkl. Verpflegung) und eine Anmeldung ist bis zum 7. Juni 2026 erforderlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne im Land Brandenburg statt.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
16.06.2026 | 09:00 - 16.06.2026 | 16:00
Veranstaltungsort
Byhleguhrer Straße 17
03096 Burg (Spreewald)
Kosten
16.05 €
Rohstoff
Anwendungsbereich
Teilnehmen

Anbieter

Ländliche Heimvolkshochschule am Seddiner See e.V.
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Luzerne-Praktikeraustausch

Erleben Sie einen praxisnahen und zielgerichteten Austausch rund um den Luzerneanbau: Beim Luzerne-Praktikeraustausch kommen Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen, Landesbehörden und Wissenschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen sowie innovative Verfahren zu diskutieren.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen erwartet Sie ein kompaktes Fachprogramm mit folgenden Schwerpunkten:

  • Regulierung von Kreuzkräutern im Luzerneanbau
  • Rolle der Luzerne in vielfältigen Fruchtfolgen
  • Neue Perspektiven für die Nutzung von Getreidestroh – insbesondere im Zusammenhang mit der Humusbilanz

Im Anschluss an die Fachvorträge werden die Themen direkt auf der Fläche vertieft. Nutzen Sie die Gelegenheit für fachlichen Austausch, neue Impulse und anregende Diskussionen in kollegialer Atmosphäre.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
24.06.2026 | 12:00 - 24.06.2026 | 15:00
Veranstaltungsort
Dorfstraße 3
03205 Bronkow
Rohstoff
Faserpflanzen, Luzerne

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

Heimische Erzeugung von Nüssen und Pilzen als gefragte und gesunde Eiweißquellen durch Wissenstransfer fördern (NuPiWi)

Das Verbundvorhaben „NuPiWi – Heimische Erzeugung von Nüssen und Pilzen als gefragte und gesunde Eiweißquellen durch Wissenstransfer fördern“ ist ein Forschungs- und Transferprojekt des Fachgebiets Ökologischer Land- und Pflanzenbau der Universität Kassel mit einer Laufzeit von Februar 2025 bis Dezember 2027.

Ziel des Projekts ist es, landwirtschaftlichen Betrieben im ökologischen und konventionellen Bereich neue Diversifizierungsmöglichkeiten zu erschließen. Im Fokus steht die Produktion von Walnüssen, Haselnüssen und Edelpilzen als klimafreundliche Proteinquellen.

Inhaltlich adressiert das Projekt sowohl pflanzenbauliche als auch betriebswirtschaftliche Fragestellungen entlang der Wertschöpfungsketten. Nussgehölze werden dabei unter anderem im Kontext von Agroforstsystemen betrachtet, die einen Beitrag zur Klimaanpassung landwirtschaftlicher Produktionssysteme leisten können. Parallel eröffnet die Edelpilzproduktion neue Nutzungsmöglichkeiten für bestehende Infrastruktur, etwa durch die Umnutzung von Stallgebäuden.

Zentraler Ansatz von NuPiWi ist ein praxisorientierter Wissenstransfer, der Forschung, Beratung und landwirtschaftliche Praxis miteinander verknüpft. Dies umfasst u. a. Fachveranstaltungen, Exkursionen und Austauschformate auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene sowie die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen für aktuelle Herausforderungen. Gleichzeitig wird die Etablierung und Weiterentwicklung regionaler Wertschöpfungsketten unterstützt.

Der praxisorientierte Wissenstransfer erfolgt dabei gemeinsam mit einem breiten Netzwerk aus Forschungseinrichtungen, Beratung und landwirtschaftlichen Betrieben wie der Walnussmeisterei Böllersen aus Brandenburg.

Format
Projekt
Laufzeit
01.02.2025 - 31.12.2027
Partner
Vivian Böllersen (Walnussmeisterei Böllersen), IG Nuss, Herbert Knuppen (Neue Obstsorten und Beratung), Tobias Hoppe (Bioland Praxisforschung GmbH), Regenerative und Soziale Landwirtschaft e.V. (ReSoLa), Victor Anspach (SilvoCultura)
Förderer
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), Projekträgerschaft: BLE, Förderkennzeichen 2824CPH015
Projektbearbeiter
Rohstoff
Walnuss, Haselnuss, Edelpilze
Anwendungsbereich

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

Hanfkalk in der Sanierung – Innendämmung & Vorsatzschalen

Wie lassen sich Bestandsgebäude nachhaltig, diffusionsoffen und bauphysikalisch sinnvoll sanieren? Welche Rolle können nachwachsende Baustoffe dabei spielen – und wie werden sie in der Praxis verarbeitet?

Diesen Fragen widmet sich ein zweitägiger Praxisworkshop zum Thema Bauen und Dämmen mit Hanfkalk, den neuwerg gemeinsam mit Dr. Norbert Hoepfer (rethink and build) am 05. und 06. Juni 2026 durchführt.

Im Mittelpunkt steht die Anwendung von Hanfkalk bei der Innendämmung und als Vorsatzschale – direkt am realen Objekt, einem unsanierten Feldsteinhaus. Der Workshop verbindet fachliche Grundlagen mit praktischer Umsetzung und ermöglicht den Teilnehmenden, selbst mit dem Material zu arbeiten.

Hanfkalk ist ein biobasierter Baustoff aus Hanfschäben, Kalk und Wasser. Er zeichnet sich durch eine hohe Diffusionsoffenheit, gute Wärmedämm- und Wärmespeichereigenschaften sowie eine ausgeprägte Feuchteregulierung aus. Dadurch eignet er sich besonders für die Sanierung von Bestandsgebäuden, bei denen klassische Innendämmsysteme bauphysikalisch problematisch sein können.

Der Workshop ist bewusst praxisorientiert aufgebaut und vermittelt:

  • Grundlagen zu Materialeigenschaften und Bauphysik von Hanfkalk
  • Planung und Aufbau von Innendämmungen und Vorsatzschalen
  • Verarbeitungstechniken (Mauern, Schalen, Schütten)
  • Kombination mit Lehm- und Kalkputzen
  • Praktische Umsetzung direkt am Bauobjekt

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Materialverständnis und handwerklicher Anwendung.

Die Veranstaltung richtet sich an Handwerksbetriebe, Architekten, Planer, Bauherren und Projektentwickler sowie an alle interessierten Akteure mit Bezug zu nachhaltigem Bauen und Sanierung.

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
05.06.2026 | 09:00 - 06.06.2026 | 17:00
Veranstaltungsort
Am Dorfanger 9
15377 Oberbarnim
Kosten
30 €
Rohstoff
Anwendungsbereich

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde

Auftaktworkshop Heimatholz Brandenburg

Am 30. April 2026 laden wir Sie herzlich zum Auftaktworkshop des Projekts Heimatholz Brandenburg nach Doberlug-Kirchhain ein. Das interaktive Arbeitstreffen bringt erste lokale Akteur:innen aus Waldbesitz, Sägewerken, Handwerk, Planung und kommunaler Praxis zusammen, um konkrete Schritte für die regionale Nutzung von Kiefernholz im Bauwesen zu entwickeln.

Brandenburgs Wälder sind reich an Kiefernholz – auf rund 70 % der Waldfläche wächst dieser vielseitige Rohstoff mit großem Potenzial für klimafreundliches Bauen und regionale Wertschöpfung. Heimatholz Brandenburg verknüpft erstmalig alle relevanten Akteursgruppen vom Baum bis zum Bauherrn, um nachhaltige Lieferketten aufzubauen, Austausch zu fördern und Praxismöglichkeiten sichtbar zu machen.

Im Workshop werden das Projekt vorgestellt, Herausforderungen und Chancen der regionalen Holznutzung gemeinsam diskutiert sowie erste Ansätze für Kooperation und gemeinsame Vorhaben erarbeitet. Nutzen Sie diese Gelegenheit zum Netzwerken, Mitgestalten und Einbringen Ihrer Erfahrungen in eine wachsende Initiative für den Holzbau in Südbrandenburg und darüber hinaus.

Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich bis zum 23. April 2026 bei uns an.

Mehr über das Projekt erfahren: Heimatholz Brandenburg

Format
Weiterbildung
Veranstaltungsdatum
30.04.2026 | 09:00 - 30.04.2026 | 15:00
Veranstaltungsort
Waldhufenstr. 55
03253 Doberlug-Kirchhain
Rohstoff

Anbieter

Forschungsinstitut für Bergbaufolge­landschaften e.V.
Brauhausweg 2
03238 Finsterwalde
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